Findet Kunstpädagogik-Student Luca seinen Platz in der Kunstwelt?

Steckbrief Luca

 

Ich studiere: Kunstpädagogik in München

 

Kunstpädagogik, weil: das in meinen Augen total wichtig ist. Man muss ja nur mal in ein zeitgenössisches Kunstmuseum gehen. Kunst, die heute entsteht, ist oft total verschwurbelt, man kapiert erst mal gar nichts. Also muss die Kunst den Menschen irgendwie vermittelt werden. Und dafür braucht man pädagogische Fähigkeiten.

 

Wenn ich nicht in der Uni bin: produziere ich mit meiner Freundin eine eigene Radiosendung namens „Treibholz“ für das Feierwerk. Außerdem bin ich Teil des kulturpolitischen Kollektivs „Sudden Utopia“. Wir organisieren zum Beispiel das unkommerzielle Kulturfestival „Trotzdem!“ in der Glockenbachwerkstatt in München.

 

Mein Studium finanziere ich mir mit: dem Zufall, in Zentraleuropa als Kind zweier durchschnittlich gut verdienender Akademiker geboren zu sein. Ansonsten: Babysitten, Museumsführungen und andere Gelegenheitsjobs. Aber ich habe mich, weil ich jetzt bei meinen Eltern ausziehe und meine Ölfarben leer gehen, auf ein Stipendium beworben. Mal schauen, ob’s klappt.

 

In den Semesterferien: reise ich mit meinem engsten Freundeskreis durch Europa und denke mir zahllose Kunstprojekte aus, die ich dann doch nicht umsetze.

 

 

Lucas Blog

 

 

Geschichte Luca

Luca beginnt sein Kunstpädagogik-Studium. Irgendwann will er an die Kunstakademie wechseln – er ist schließlich selbst Streetart-Künstler und hat schon seinen ganz eigenen Stil gefunden. Außerdem ist er: Radiomoderator, Museumsführer, Veganer und politisch engagiert. Doch bevor er sich daran macht, seinen Platz in der Kunstwert zu erobern, muss er erst mal den Weg zum Seminarraum finden.